Rund 200 Kinder der »Maîtrise vocale« führten am Mittwochabend in der vollbesetzten Lahrer Stiftskirche das Singspiel »Karl der Käfer« auf. Zwei Kinder, Karl und zahllose Tiere retten bei dem Kinderklassiker nach einer Stunde Theater und Gesang die Welt.

»Karl der Käfer« verliert sein Haus. Man benötigt den Platz, dass »Elterntaxis« auf dem Schulhof mehr Platz haben. Die Botschaft des Singspiels »Karl der Käfer rettet die Welt« – in der vollbesetzten Stiftskirche am Mittwochabend ließ ein Eindeutigkeit wenig bis gar nichts zu wünschen übrig.

Wir wollen aufstehen

Etwa 200 Kinder der »Maîtrise vocale« sangen und spielten die Geschichte wie Karl, zwei Kinder und viele Tiere nach einer Stunde Theater und Gesang die Welt retten. Die bunte Geschichte, die Bezirksjugendreferentin Andrea Ziegler geschrieben hatte, endet gut – mit dem Lied »Wir wollen aufstehen«.

Davor aber sangen die Kinder aller Lahrer Grundschulen unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Hermann Feist, wie die Tiere und die zwei Kinder erfahren, dass »Mutter Erde« wirklich krank ist. Mithilfe einer Eule, einer Schildkröte, einem Maulwurf, einem Papagei, Elefant, Krokodil und Nashorn, erfuhren die Besucher, wie viel Müll und vor allem wo die Mutter Erde wirklich krank gemacht haben.

Ein Klassiker

Der Klassiker – »Karl der Käfer… wurde nicht gefragt« – stammt übrigens aus dem Jahr 1983. Die Band »Gänsehaut« hatte damals mit den eher nachdenklichen Text gepunktet. Die Lehrerband der Musikschule sorgte in der Stiftskirche für den rockigen Sound. Den Part der Schauspieler übernahm die Theater AG der Johann-Peter-Hebel-Schule.